Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten.

Psalm 32,8

Im intensiven Gebet haben Menschen manchmal das Gefühl, als ob nicht nur sie zu Gott sprechen, sondern dass Gott in einen Dialog mit ihnen eintritt. So könnte es der Beterin/dem Beter des Psalms ergangen sein, aus dem dieser Vers stammt: Zunächst ging es um das Thema Schuld. Die Beterin empfand ihre Schuld als große Last. Nun hat der Beter das Gefühl, dass ihm seine Schuld vergeben ist und da hört er Gottes Stimme, die ihm zusagt, bei ihm zu sein und ihn auf seinem weiteren Weg zu begleiten, damit er nicht wieder Schuld auf sich nehmen muss.
Dieser Vers eignet sich als Trauspruch für Menschen, die sich wünschen, dass Gott ihnen bei der Suche nach dem richtigen Tun hilft. Es kann ein schönes Gefühl sein, wenn man sich vorstellt, Gott verfolgt mit seinen Augen den eigenen Weg, ja mehr noch, er hilft bei der Entscheidung, welche Wege die richtigen sein könnten.

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